1956

Fast jeder hatte damals fotografiert. Man konnte sich wieder etwas leisten und wollte die Erlebnisse dieser Zeit festhalten. Es dauerte nicht lange, und die Bilder sollten sich auch bewegen. Die ersten Fotohändler boten Film-Kameras an – Aufnahmematerial in schwarz/weiß, Format in Doppel-8, Uhrwerk-Antrieb zum aufziehen.

In Wichlinghausen gab es auch ein solches Geschäft und dort trafen sich einige interessierte Herren zu Plausch und Fachsimpelei. Gegenüber, im Hinterzimmer einer Gaststätte, entwickelte sich dieser Kreis schnell zu einem Club. Zunächst noch ausschließlich aus Vorstand zusammengesetzt, jeder hatte ein kleines Pöstchen, doch bald erhielt der Club seinen Namen und ein Logo:

Weitere Mitglieder ließen nicht lange auf sich warten. Rasch wuchs eine muntere Runde von begeisterten und äußerst kreativen Enthusiasten heran.

Sie filmten in der nahen Umgebung, ihre Kinder waren noch klein und beliebte Motive. Über gemeinsame Ausflüge hinaus entstanden Freundschaften untereinander, und schon bald gehörten auch die Damen mit dazu. Der Club bekam seinen freundschaftlichen und familiären Charakter – diesen hat er sich bis heute erhalten.